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Prominente Beispiele gibt es zuhauf, und das seit Jahrtausenden – von Orpheus in der antiken Mythologie über die Troubadoure des Mittelalters bis zu zahlreichen Stars unserer Tage: Ein Instrument zu spielen, um sich dabei selbst beim Gesang zu begleiten, ist eine der ältesten Darstellungsformen der Musikgeschichte überhaupt. Heute assoziieren die meisten wohl die Gitarre in allen denkbaren Formen als dafür naheliegendes Instrument; Niklas Trüstedt greift in seiner Neueinspielung eine Tradition aus Renaissance und Frühbarock auf: Hier galt die Gambe als eines der am besten zu Gesangsbegleitung geeigneten Instrumente. Trüstedt beweist eindrucksvoll, dass diese Einschätzung auch heute noch voll und ganz zutrifft. Äußerst sensibel lässt er seine Stimme mit dem feinen Klang der Gambe verschmelzen, und das in einem weitgespannten Repertoire, dass sich bis zu Arrangements von Schubert- und Brahms-Liedern erstreckt. Auch eigene Kompositionen des intimen Kenners seines Instruments dürfen da natürlich nicht fehlen.

Niklas Trüstedt © Elena Peters Arnolds
1. Tobias Hume (1569-1645)
Humorous Pavin
3:31
2. Guillaume de Mauchaut (+1377)
Douce dame
2:54
3. Andreas Gryphius (1616-1664)
Mein sind die Jahre nicht
2:37
4. Friedrich Wilhelm Marpurg (1718-1795)
Lebe, liebe, trinke, lärme
1:22
5. Constantin Christian Dedekind (1628-1715)
Wir sind ein Traum der Zeiten
2:24
6. Speronter (Joh. Sieg. Scholze) (1705-1750)
Alles eilt zum Untergange
1:27
7. Anonymus von J. Haydn überliefert Bonny Barbara Allan 1:45
8. Henry Purcell (1659-1695)
Strike The Viol
1:48
9. Franz Schubert (1797-1828)
Der Tod und das Mädchen
2:37
10. Johannes Brahms (1833-1897)
Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh
1:48
11. Johannes Brahms
O Tod, wie bitter bist du
2:59
12. Adam Krieger (1725-1666)
Nun sich der Tag geendet hat
1:56
13. Niklas Trüstedt (*1944)
Ach ich
2:34
14. Nachspiel 2:12
Gesamtspielzeit: 32:02
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