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Jan Wellem
Sacred music from the era of Wilhelm
von der Pfalz-Neuburg (1658-1716)
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Tenore & Traverso
Arien für Flöte, Tenor und b.c.
von J. S. Bach (1685-1750)
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Johann Christian Bach
Carl Friedrich Abel
Sonaten für Viola da Gamba
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Carl Friedrich Abel
Ledenburg
Viola da Gamba Sonaten & Trios
3. Untertitel
Thomas Fritzsch · Michael Schönheit
Eva Salonen · Katharina Holzhey
Medium Bild
CD
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COV Nr.
COV 91608

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Info

Nur wenige Komponisten hatten die Ehre, mehrfach von bekannten Malern portraitiert zu werden. Zu ihnen gehört Carl Friedrich Abel, von dem sich sogar gleich zwei Bilder von der Hand Thomas Gainsboroughs erhalten haben. Zusammen mit seinem Landsmann Johann Christian Bach dominierte der letzte große Gambist im 18. Jahrhundert für Jahrzehnte das Londoner Musikleben. Vielen Zeitgenossen galten die Werke Abels gar als Inbegriff des guten Geschmacks. Thomas Fritzsch und seine Musiker stellen hier mehr als nur ansprechende Kammermusik Abels für die Gambe vor, die so etwas wie den Schwanengesang des Instruments darstellt.

THOMAS FRITZSCH · Viola da gamba · (siebensaitig) von Samuel Gilkes, London, 1812

MICHAEL SCHÖNHEIT · Pianoforte · von John Broadwood, London, 1805

EVA SALONEN · Violine · von Johann Georg Leeb, Preßburg, 1785

KATHARINA HOLZHEY · Violoncello · von Friedrich August Glaß, Unter-Sachsenberg, 1830

Eine napoleonische Gambe

Wenige Wochen nach der Ersteinspielung der Telemannischen Gambenfantasien wartet der Gambist und Musikforscher Thomas Fritzsch bereits mit der Entdeckung weiterer bislang unbekannter Gambenwerke Carl Friedrich Abels auf: drei Sonaten und drei Trios aus der Ledenburg-Sammlung, die Abels visionäre, in das nachfolgende Jahrhundert weisende Klangsprache belegen. Erstmals ist dafür auf einem Tonträger ein Instrument des letzten englischen Gambenbauers Samuel Gilkes (1787-1827) zu hören, das dieser 1812 in London schuf. Mit nobler, ausgewogener  Klangfülle vereint diese Gambe ein letztes Mal die Erfahrungen und die Kunstfertigkeit von Generationen englischer Gambenbauer in einem Instrument. Im Zusammenspiel mit einem Broadwood-Pianoforte aus dem Jahre 1805 entsteht ein Reichtum an Klangfarben, der ahnen läßt, warum auch das 19. Jahrhundert auf „dies romantische Instrument“ – wie es in Schumanns Neuer Zeitschrift für Musik 1840 zu lesen war – nicht verzichten mochte.

Booklet: de / en

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Titel Liste

Sonata II A-Dur / in A major à Viola da Gamba Solo e Basso A2:53
1. Adagio 2:58
2. Allegro assai 4:32
3. Vivace 3:38
     
Trio C-Dur / in C major per violino, violada jamba e violoncello A5:3A
4. poco allegro 4:52
5. Siciliano 1:51
6. Tempo di minuetto 2:05
     
Sonata I G-Dur / in G major à Viola da Gamba Solo e Basso A2:52
7. Adagio 2:37
8. Allegro 4:05
9. Vivace 3:56
     
Trio G-Dur / in G major per violino, viola da Gamba é Basso A5:4A
10. Allegro ma non troppo 5:23
11. Grave 2:33
12. Allegro 2:28
     
Sonata III B-Dur / in B fl at major à Viola da Gamba Solo e Basso A2:54
13. Adagio 2:51
14. Allegro 4:14
15. Allegro 3:53
     
Sonata B-Dur / in B fl at major à 3, Viola da Gambo, Violino con Basso WKO 110d / A5:5A
16. Andante 3:35
17. Allegro 2:44
18. Menuetto 3:39
     
Sonata G-Dur / in G major Viola da Gamba Solo e Basso WKO 152 / A2:9 aus / from [1st] Pembroke Collection
19. Allegretto 3:20
20. Adagio 2:17
21. Allegro 2:12
  total time: 1:09:43

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