Während des gesamten Konzerts sind Stimmen aus verschiedenen amerikanischen Gemeinschaften zu hören. Dazu gehören die afroamerikanische Komponistin Karen Walwyn, der schwule New Yorker Komponist David Del Tredici und ein brandneues Werk von Kevin Malone: „Sudden Memorials“ (Plötzliche Gedenkstätten), das darauf abzielt, die unmittelbaren und flüchtigen Gedenkstätten, die Freunde und Verwandte am Schauplatz einer Tragödie hinterlassen, in Klang zu fassen. Das Werk ist in hohem Maße polystilistisch und bringt weitere Stimmen in die Erzählung ein. Neben drei bahnbrechenden Werken von Henry Cowell rundet ein sehr langsames Stück von Scott Joplin mit dem Titel „Solace“ das Programm ab, indem es das weiße Stereotyp, das diesem Komponisten im 20. Jahrhundert angedichtet wurde, in Frage stellt. Dies ist Adam Swaynes zweites Album für Coviello; das erste „(speak to me)“ wurde mit dem BBC Instrumental Choice ausgezeichnet.

Karen Walwyn: Reflections on 9/11
1. No. 3 – Anguish 4:44
2. No. 6 – Burial 5:12
Henry Cowell
3. The Tides of Manaunaun 4:18
4. Fabric 1:28
5. Aeolian Harp 2:56
Kevin Malone: Sudden Memorials
6. Part 1 15:33
7. Part 2 16:39
 
8. Scott Joplin: Solace 7:23
9. David Del Tredici: Missing Towers 4:24
Gesamtspielzeit: 1:02:41
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